Der Polizeibericht - Folge 9 vom 18.09.2020
60-jähriger mit 3‰ fährt zum Termin bei der POLIZEI

Im neunten "Polizeibericht" gibt es nicht nur wieder zahlreiche abschreckende Beispiele von Verkehrsteilnehmern und anderen Personen, sondern auch in einem Falle schier unglaubliches. So gehen wir in der neuesten Folge unserer Sendung u.a. auf der Fall eines 60-jährigen Autofahrers ein, der wegen einer Anhörung nach einer Verkehrsunfallflucht zum Polizeipräsidium Bochum kommen sollte, denn dort sollte auch u.a. das Auto in Augenschein genommen werden. Wie tatsächlich "dumm" - leider lässt es sich wahrlich nicht anders beschreiben - der gute Mann in diesem Falle war, zeigte sich daran, dass der - so zumindest nach eigenen Angaben am Vortag auf einer Party gewesen sei und dermaßen getankt haben will, dass einen Tag später am frühen Morgen er immer noch über 3 Promille Alkohol intus hatte. Und genau mit diesem Alkoholpegel fuhr der 60-jährige Fahrer aus Herne auf direktem Wege und mit seinem Auto zum Anhörungstermin beim Polizeipräsidium Bochum.
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60-jähriger mit 3‰ fährt zum Termin bei der POLIZEI


Im neunten "Polizeibericht" gibt es nicht nur wieder zahlreiche abschreckende Beispiele von Verkehrsteilnehmern und anderen Personen, sondern auch in einem Falle schier unglaubliches. So gehen wir in der neuesten Folge unserer Sendung u.a. auf der Fall eines 60-jährigen Autofahrers ein, der wegen einer Anhörung nach einer Verkehrsunfallflucht zum Polizeipräsidium Bochum kommen sollte, denn dort sollte auch u.a. das Auto in Augenschein genommen werden. Wie tatsächlich "dumm" - leider lässt es sich wahrlich nicht anders beschreiben - der gute Mann in diesem Falle war, zeigte sich daran, dass der - so zumindest nach eigenen Angaben am Vortag auf einer Party gewesen sei und dermaßen getankt haben will, dass einen Tag später am frühen Morgen er immer noch über 3 Promille Alkohol intus hatte. Und genau mit diesem Alkoholpegel fuhr der 60-jährige Fahrer aus Herne auf direktem Wege und mit seinem Auto zum Anhörungstermin beim Polizeipräsidium Bochum.

Dass das natürlich auch den Polizeibeamten auffallen würde, dürfte menschlich nachvollziehbar gewesen sein, was den Mann aber wohl nicht daran hinderte, sternhagelvoll zur Polizei zu fahren, anstelle jemand anderes, vor allem nüchternes fahren zu lassen. Das auf direktem Wege sein Führerschein sichergestellt werden würde, erscheint ebenfalls nachvollziehbar und denklogisch.

Wohl aber dürfte der Mann so schnell seinen Führerschein nicht wieder sehen, denn nicht nur das auf ihn ein strafrechtliches Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer wartet, auch die für ihn zuständige Fahrerlaubnisbehörde wird sich den Fall sehr genau ansehen und ihrerseits ebenfalls Konsequenzen, wie sicherlich eine MPU anordnen, wenn nicht das Strafgericht selbst eine Sperre oder eine Entziehung verhängt.

Den genauen Fall, sowie sechs weitere Polizeireports, gibt es in der neunten Ausgabe unseres "Polizeiberichts".

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